Im Fokus stehen eine präzisere Steuerung von Expositionen und eine noch stärkere Individualisierung der VR Psychotherapie im klinischen Alltag.
Das folgende Video gibt einen kompakten Überblick über die wichtigsten Neuerungen.
Mit dem neuen Zwangsmodul wird die VR Therapie bei Zwangsstörungen gezielt erweitert. Typische Zwangssituationen können nun innerhalb der Sitzung realitätsnah simuliert und therapeutisch begleitet werden – insbesondere im Rahmen von Exposition mit Reaktionsverhinderung.
Das Modul umfasst drei häufige Ausprägungen von Zwangsstörungen, die gezielt in der Therapie eingesetzt werden können:
Diese Szenarien ermöglichen es, zentrale Zwangsimpulse direkt im geschützten Rahmen erlebbar zu machen und therapeutisch zu bearbeiten.
Im Angstmodul wurden bestehende Szenarien gezielt weiterentwickelt, um realistischere und besser steuerbare Expositionen zu ermöglichen.
Das Auto-Szenario wurde insbesondere im Hinblick auf den Verkehrsfluss überarbeitet. Dieser wird nun durch KI gesteuert, wodurch dynamischere und realistischere Verkehrssituationen entstehen.
Zusätzlich wurden neue Expositionsmöglichkeiten integriert, darunter:
Diese Anpassungen ermöglichen eine differenzierte Exposition bei Fahrangst und verwandten Problematiken.
Im Höhen-Szenario kann die Schwierigkeit nun präzise über die Breite und Position des Brettes angepasst werden.
Diese feinere Abstufung ermöglicht eine kontrollierte, schrittweise Exposition bei Höhenangst und unterstützt eine individuell angepasste Therapiegestaltung.
Im Esstörungsmodul wurde der Spiegel visuell und funktional überarbeitet.
Die verbesserte Darstellung unterstützt gezielter die therapeutische Arbeit an Körperwahrnehmung und Selbstbild und lässt sich in bestehende Behandlungskonzepte integrieren.
Auch im KI-Dashboard wurden zentrale Funktionen erweitert.
Diese Funktionen erleichtern die Vorbereitung von Sitzungen und ermöglichen eine flexiblere Gestaltung der VR Szenarien.
Die Erweiterungen der VR Therapie Software ermöglichen eine präzisere und individuellere Gestaltung von Expositionen.
Therapeut können Szenarien gezielt anpassen, schrittweise aufbauen und direkt im therapeutischen Prozess verändern. Dadurch lässt sich die VR Psychotherapie besser in den klinischen Alltag integrieren und näher an realen Situationen ausrichten.
Wenn Sie sich grundlegend über den Einsatz von Virtual Reality in der Therapie informieren möchten, finden Sie weitere Informationen auf unserer Seite zur VR Therapie.
Das Update des VR Coach smartsystem erweitert die VR-Therapie bei Zwangsstörungen durch die neue Compulsion App und optimiert bestehende VR-Szenarien für Angst, Höhenexposition und Essstörungen. Ergänzt wird dies durch funktionale Erweiterungen im KI-Bereich.
Im Fokus stehen:
strukturierte Exposition im virtuellen Raum
verbesserte Interaktivität
realistischere Simulationen
präzisere therapeutische Steuerung
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