smartsystem Update v30
Neue Szenarien in den Modulen für Depressionen und Zwänge
Mit Version 30 erweitern sich zwei klinisch anspruchsvolle Module: Das Depressions-Modul und das Zwangs-Modul bekommen je ein neues Szenario, das bisher schwer zugängliche therapeutische Situationen in VR abbildbar macht.
Alle Neuerungen im Video
Delfin-Interaktion im Depressions-Modul:
VR als Raum für Ressourcenarbeit
Patient:innen befinden sich im Wasser, ein Delfin schwimmt auf sie zu. Sie können ihn berühren, aktiv zu sich rufen, seine Rückenflosse halten und mit ihm mitschwimmen — oder seine Flossen in beide Hände nehmen und sich rückwärts durch das Wasser ziehen lassen. Die Schwimmgeschwindigkeit ist per Schieberegler steuerbar.
Ressourcenaktivierung in der Depressionsbehandlung braucht erlebbare Situationen, nicht nur verbale Anker. Dieses Szenario schafft einen Rahmen für positive Körperlichkeit und Handlungswirksamkeit — dosiert und ohne Abhängigkeit von realen Tieren oder Außenumgebungen.
Messerzwang-Szenario im Zwangs-Modul:
Exposition, Umstrukturierung und Alternativen in einem Setting
Patient:innen wählen zwischen Wohnzimmer und Badezimmer. Alle Objekte auf den Tischen — darunter mehrere Messer — lassen sich in die Hand nehmen. Ritz-Handlungen am Unterarm werden mit Wunden und Bluttropfen dargestellt; im Bad kann das Messer unter dem Wasserhahn gereinigt werden. Messer und Wunden sind per Schaltfläche ein- und ausblendbar bzw. zurücksetzbar.
Das Szenario deckt drei therapeutische Zugänge ab: Zwangsgedanken kognitiv widerlegen, Ritz-Impulse in kontrollierter VR-Umgebung durchführen oder alternative Handlungen einüben. Welcher Zugang wann sinnvoll ist, bleibt Therapieentscheidung — das Setting macht alle drei realisierbar, ohne dass die Intensität unkontrollierbar wird.
Live-Demo vereinbaren
Das Delfin-Szenario und das Messerzwang-Szenario lassen sich am besten in der Anwendung beurteilen. Sehen Sie sich die Neuerungen in einer persönlichen Demo an.






