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Depressionen

V3.1.29

Alle Szenarien des Depressionen-Moduls im Überblick — inklusive Schaltflächen und Interaktionsmöglichkeiten für jede Szene.

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Allgemeine Informationen zur Therapeuten-Software, Text-to-Speech, Biofeedback-Daten und dem KI-Dashboard finden Sie im Bereich Software-Grundlagen.

Softwarebeschreibung

Detaillierte Beschreibung der Aktivitäten, Einstellungsmöglichkeiten und Interaktionsmöglichkeiten in den Szenen

Den Großteil des Szenarios erleben Patienten stehend. Wenn Patienten sich hinsetzen wollen, z.B. im Ruderboot oder beim Betrachten des favorisierten Bildes, muss ein physischer Stuhl bereitgestellt werden.

Park

Dieser Park beinhaltet verschiedene Plätze wie Springbrunnen, Blumenwiesen, Bänke, einen Spielplatz, einen See mit einem Ruderboot und einiges mehr.

Das Ziel ist hier, Ressourcen wie Antriebskraft, Begeisterungsfähigkeit und Motivation zu aktivieren. Gleichzeitig könnte auch erreicht werden, dass Patienten nach dieser Erfahrung auch in der Realität ähnliche Aktivitäten ausüben wollen, was zu einer weiteren Ressourcen-Aktivierung führen kann.

Beschreibung der Funktionen
Hier werden technische Details in diesem Szenario beschrieben. Für Ideen zur therapeutischen Verwendung dieser Funktionen verweisen wir auf den empfohlenen Anwendungsplan, den Sie in einer separaten Datei erhalten.

Zu Beginn befindet sich der Patient im Eingangsbereich eines Parks.

Mit Pfeilen wird er zu einer Holzwand gelotst, wo sich die Kamera befindet. Dem Pfeil zu dieser Holzwand folgt der Patient mit der Teleport-Funktion.

Mit der Greif-Funktion nimmt er die Kamera in die Hand. Wenn er sie loslässt, bleibt die Kamera im Brustbereich hängen. Man muss die Kamera dadurch nicht die ganze Zeit halten, sondern kann sie vom Brustbereich immer wieder in die Hand nehmen.

Das Fotografieren funktioniert folgendermaßen:

    • Die Kamera in die Hand nehmen
    • Auf ein gewünschtes Objekt richten
      am Kameradisplay wird das Motiv angezeigt
    • Mit dem A und B Knopf zum Objekt weg- oder ran-zoomen
      (rechter Controller)
    • Zum Fotografieren drückt man den Auslöseknopf auf der Vorderseite des Controllers mit dem Zeigefinger
      (siehe Controller-Bild 1)

Hinweis: Das Fotografieren ist nur mit dem rechten Controller möglich.

Bei manchen Motiven wurden visuelle Überraschungen eingebaut. Konkret:

  • Wenn ein Schmetterling in Augenhöhe des Patienten in der Luft anhält, lädt dieser quasi zum Fotografieren ein. Wenn der Patient diesen Schmetterling fotografiert, erscheint automatisch ein Schmetterlingsschwarm.
  • In den Blumenwiesen gibt es Blumen, die durch Kontraste in der Farbe und Größe hervorstechen. Wenn diese Blumen fotografiert werden, wachsen augenblicklich weitere Blumen in direkter Nähe aus dem Boden.
  • Wenn der Storch fotografiert wird, fliegt er weg.
  • Im Park können Vogelnester in den Bäumen entdeckt werden. Werden diese fotografiert, erscheinen kleine piepsende Küken.
  • Werden die Marienkäfer am Zaun fotografiert, erscheint ein Schwarm fliegender Marienkäfer.

Der Patient kann sich durch den Park bewegen und bis zu zwanzig Fotos mit der Kamera schießen. Alle Fotos erscheinen automatisch auf der Holzwand, bei der er zu Beginn die Kamera abholte. 

Wenn er nach seiner Park-Tour zu dieser Holzwand zurückkehrt, findet er dort alle gemachten Bilder vor. Um diese Holzwand herum befinden sich Schilder, auf denen ressourcenvolle Wörter wie „Lebenskraft“, „Dynamik“ usw. stehen. Außerdem gibt es noch drei freie Ressourcen-Schilder, um individuelle Beschreibungen hinzuzufügen. Der Patient kann für ihn passende Schilder mit der Greif-Funktion in die Hand nehmen und auf eines seiner Bilder legen. Wenn er das Schild im oberen Bereich eines Bildes loslässt, heftet es sich automatisch an diesem Bild an.

Links neben der Holzwand befindet sich ein Holzständer, auf das man das favorisierte Bild legen kann, worauf es sich automatisch vergrößert. Dazu das Bild von der Holzwand nehmen und zum Holzständer bringen, darauf ablegen und das Bild loslassen. Nun vergrößert es sich und liegt auf dem Holzständer.

Wenn der Patient es sitzend betrachten will, muss ein physischer Stuhl bereitgestellt werden, auf den sich der Patient setzt.

Bei den Interaktions-Buttons gibt es die Möglichkeit, den Foto-Ordner Ihres Laptops zu öffnen. So können Sie die virtuell gemachten Bilder der Patienten auf einem Drucker ausdrucken. Ein Drucker mit Fotopapier wäre dafür empfehlenswert.

Am Rand des Parks befindet ein See mit einem Ruderboot. Der Patient kann mittels Teleport-Funktion in das Boot gelangen.

Für das Hinsetzen sollte man ihm einen physischen Stuhl bereitstellen.

Die beiden Griffe der Ruder nimmt er mittels Greif-Funktion in seine Hände. Mit den typischen Ruderbewegungen setzt er das Boot in Bewegung und kann sich auf den See hinausbewegen.

Achtung: Die Bewegung des Bootes kann bei Patienten Übelkeit auslösen.

Auch für den Aspekt des Entdeckens und Sammelns gibt es eine Funktion in diesem Szenario. Im Park befindet sich ein Tisch mit einem leeren Schachbrett.

Die Schachfiguren befinden sich im Park verteilt. Sie haben unterschiedliche Größen. Manche sind hinter Büschen versteckt. Andere sind groß und fungieren als Säulen. Alle Figuren können eingesammelt werden.

Mit der Greif-Funktion nimmt man jede Figur, worauf sie sich automatisch verkleinert und zum Schachbrett schwebt und sich dort auf das richtige Feld absetzt.

Zwischendurch können sich Patienten zum Schachbrett bewegen und die Vollständigkeit überprüfen. Falls Unterstützung bei der Suche benötigt wird, kann man am Schachbrett auf die fehlende Figur zeigen. Ein Pfeil erscheint daraufhin und weist den Weg zur gesuchten Schachfigur.

Im Park gibt es außerdem zwei Puzzles, deren Teile direkt neben den jeweiligen Puzzlebrettern liegen. Mit der Greif-Funktion können die Puzzlesteine aufgenommen und an die richtige Stelle gelegt werden.

Einmal korrekt platzierte Teile lassen sich nicht mehr bewegen. Sobald ein Puzzle vollständig ist, erscheint ein 3D-Modell des Puzzlebildes. Dieses Modell kann wie ein Objekt in die Hand genommen und aus verschiedenen Blickwinkeln genauer betrachtet werden.

Es gibt eine Funktion, mit der der Patient eine Karte aufklappen kann, um relevante Punkte im Park zu sehen und sich direkt dorthin zu teleportieren. Dafür drückt man die X-Taste am linken Controller, und die Karte wird angezeigt. Mit dem rechten Controller kann man auf einen gewünschten Punkt auf der virtuellen Karte tippen, um ihn auszuwählen. Ein erneuter Tipp auf denselben Punkt teleportiert einen automatisch zu diesem Ort.

Der Therapeut kann Orte in der virtuellen Umgebung markieren, indem er den Kompass in der Benutzeroberfläche auf den gewünschten Punkt platziert. Daraufhin erscheint ein Pfeil im Park, den der Patient folgen kann, um diesen Ort zu erreichen.

Die Rutsche und die Wippe können aktiv genutzt werden.

Rutsche:
Patienten stellen sich hinter die Rutsche mit Blick auf die Sprossen. Dann teleportiert man sich in den mittleren Sprossenbereich und dann weiter nach ganz oben. Sobald man sich nach oben teleportiert, rutscht man automatisch bei der Rutsche hinunter. Es empfiehlt sich also eine sitzende Position.

Wippe:
Man teleportiert sich auf einen der beiden Sitze auf der Wippe. Mit der Greif-Funktion nimmt man den Griff der Wippe. Mittels Auf- und Ab-Bewegungen bewegts ich die Wippe entsprechend rauf und runter.

  • Am Himmel ziehen Wolken vorüber. Jede Minute verwandelt sich eine dieser Wolken in eine Tierform.
  • In der Nähe des Spielplatzes gibt es einen Basketball-Platz. Der Ball ist unter der Bank beim Baum neben dem Spielfeld versteckt. Er kann genommen und in den Basketball-Korb geworfen werden, worauf es einen visuellen Effekt gibt.
  • Es kann bei den Interaktions-Buttons eine entspannende Hintergrundmusik eingeschaltet werden. Z.B. für die empfohlene Körperaffirmation am Ende der Sitzung bei der Fotowand.
  • Hinter den bunten Tonnen gibt es einen Glockenstand, mit dem die große Glocke geläutet werden kann.
  • Bei den Interaktions-Buttons kann ein Regen ausgelöst werden. Das geht auch in Kombination mit der Entspannungsmusik. Patienten könnten sich währenddessen z.B. unter dem Pavillon befinden.
  • Im Park sind Pumpbrunnen verteilt. Betätigt man diese, fließt Wasser heraus.
  • In der Telefonzelle können die Telefone in die Hand genommen werden. Sobald man eines aufnimmt, ertönt der typische Telefonton.

360-Grad-Filme

In diesem Softwarepaket befinden sich auch 360-Grad-Filme. Im Gegensatz zu den Szenarien sind diese Inhalte nicht computergeneriert erstellt, sondern mit einer 360-Grad-Kamera entwickelt worden.
Dadurch hat man zwar auch hier einen Rundum-Blick, allerdings keine körperliche Bewegungsmöglichkeit. Außerdem gibt es bei Filmen keine Einstellungs- oder Interaktionsmöglichkeiten.

Da das Kamerastativ wegretuschiert wurde, entsteht bei manchen Patienten der Eindruck, dass sie sehr weit über dem Boden sind. Tatsächlich sind es genau 170 Zentimeter, denn in der Höhe befand sich die Kamera.

Folgende Filme befinden sich in diesem Softwarepaket:

      • Grüne Almwiese
      • Getreidefeld
      • Almwiese mit Kühen
      • Bergsee Panorama

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