VR Coach kooperiert mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in der Suchtforschung
Neues VR-Labor am UKE untersucht Coping- und Avoidance-Training bei Cannabis- und Digital Media Use Disorder
Wie lässt sich Vermeidungs- und Bewältigungsverhalten bei Substanz- und Mediennutzungsstörungen so trainieren, dass es im Alltag von Kindern und Jugendlichen tatsächlich trägt? Dieser Frage widmet sich ein neues VR-Labor am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).
Forschungskooperation mit dem DZSKJ
Gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Suchtfragen des Kindes- und Jugendalters (DZSKJ) untersucht VR Coach zwei VR-gestützte Trainingsansätze mit Schwerpunkt auf Cannabis Use Disorder und Digital Media Use Disorder.
Coping-Strategien und Avoidance-Training in kontrollierter Umgebung
Im Zentrum des Projekts stehen zwei Trainingsformen: das Einüben konkreter Coping-Strategien in simulierten Risikosituationen sowie ein strukturiertes Avoidance-Training. Ziel ist es, auslösende Reize – etwa soziale Situationen mit Konsumdruck oder mediale Trigger – in einer kontrollierten VR-Umgebung trainierbar zu machen, ohne dass Patient:innen dafür reale Risikosituationen aufsuchen müssen.
Aufbau eines neuen VR-Labs am UKE
Für den technischen Aufbau des Labors arbeitet das DZSKJ mit VR Coach zusammen. Die Kooperation gibt direkte Impulse für die inhaltliche Weiterentwicklung bestehender VR-Coach-Szenarien im Bereich Sucht- und Verhaltenstherapie.

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