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Virtual Reality im praktischen Einsatz bei VR-Coach Sonja Majewski

Praxisbericht: So wird VR im Coaching eingesetzt

VR-Coach Sonja Majewski

VR-Coaching in der psychologischen Beratung und Supervision

Staunend und beeindruckt gehen meine KlientInnen nach einem Coaching, in dem die VR-Brille zum ersten Mal eingesetzt wird, aus meiner Praxis. Aber Stopp, wie kommt es denn dazu? Jedes Coaching ist höchst individuell, jedoch sind Strukturen im Ablauf einer Sitzung notwendig, um in angemessener Zeit vom Problem zu einer oder mehreren Ressourcen für den Lösungsansatz oder sogar zur Lösung zu kommen.

1. Auch die Rahmenbedingungen zählen

Am Anfang steht eine erfolgreiche Terminvereinbarung, wo auch auf die terminlichen Vorlieben der KundInnen eingegangen wird, damit hier vom Start ein Wohlbefinden einsetzt. So sehe ich die Entspannung und die Herausnahme von Druck als essenzielle Angebote gleich von Beginn an. Wenn der Kunde bei mir ist, wird er herzlich begrüßt und ich mache mir mit einer kleinen Unterhaltung ein erstes Bild wie es ihm geht.

Der gebotene Abstand von mindestens einem Meter wird eingehalten, um den Covid19-Maßnahmen zu entsprechen; meine KlientInnen können sich die Hände desinfizieren und auch Händewaschen.

2. Mit Fragen Richtung Zielklarheit

Wir suchen gemeinsam den Praxisraum auf, ich lasse den Kunden seinen Sitzplatz wählen und biete Tee und Wasser an. Ich erkundige mich nach dem Anliegen des Klienten und lasse ihn das Problem/Anliegen darstellen. In erster Linie stelle ich systemische Fragen, um das Anliegen genau zu verstehen, einzugrenzen, abzustecken und verschiedene Blickwinkel zusammen mit dem Klienten zu bekommen und einem etwaigen „blinden Fleck“ näher zu kommen.

Dann lasse ich den Klienten sein Ziel formulieren.

3. VR-Brille als Ressourcenquelle

Nun entscheide ich, ob die VR-Brille als Interventionstool zum Einsatz kommt. Wenn es in das Coaching, in die Beratung oder Supervision passt, dann präsentiere ich meinem Klienten die VR-Brille, zeige die technische Funktionsweise und die Bedienung.

Ich erkläre, wie die Virtual Reality Videos mit ihren eindrucksvollen Bildern im Gehirn wirken. Dann machen wir einen Test, der locker von statten geht und die eventuellen Berührungsängste mit dem Gerät nimmt. Ich erkundige mich ob der Klient mit der VR-Brille arbeiten möchte.

Die Inhalte der verschiedenen Videos erörtere ich kurz, und schränke sie meist auf drei Videos ein, damit sich der Kunde für ein Video entscheiden kann.  Dies ist für mich ein ganz wichtiger Aspekt, um zu sehen, dass die virtuelle Welt positiv besetzt ist und angenommen wird.

Jetzt kommt ein wesentlicher Teil: die Entspannung.

Ich wende u.a. einen Breath-Bodyscan – eine tiefenentspannende Atemkörper-Reise – oder eine kurze Holistic Pulsing Sitzung an. Der Klient bereitet sich damit entsprechend vor, um mit dieser Hilfe an eine Lösung für sein Anliegen zu kommen.

Nun lasse ich die Zielformulierung nochmals wiederholen.

4. Metaphorische Umgebungen

Der Klient setzt die VR-Brille auf und sieht sich seine virtuelle Umgebung an. Das kann ein Sonnenaufgang bei Meeresrauschen am australischen Strand sein, eine einsame Bucht in Mallorca, eine beruhigende Winterlandschaft oder auch einfach nur ein schönes Waldstück.

Bei kürzeren Videos lasse ich oft das Video ein zweites Mal ansehen. Danach sind meine KlientInnen sehr aufgeschlossen und verknüpfen bestimmte gesehene Bilder bzw. auch nur ein Bild aus dem Video mit einem Lösungsansatz für ihr Anliegen. Diese Bilder oder das Bild wird genau besprochen und kann auch refraimed werden. So spielt die Interpretation der Beobachtung eine bedeutende Rolle.

5. Bilder als innere Impulse

Neue KlientInnen, aber auch erfahrene SupervisandInnen sehen – wie sie mir berichtet haben – schon nach einer einzigen VR-Coaching Sitzung eine große Erleichterung. Sie bekommen deutlich mehr Abstand zu ihrem Problem oder Anliegen. Lösungsmöglichkeiten fallen ihnen schneller ein und werden als präsenter erlebt.

Der Überraschungseffekt der neuen Erfahrung, die die einprägsamen Bilder der Videos beim Klienten und Klientin hinterlassen, ist eine Ressource, an die sie sich halten können und unterstützt so ihre Lösung.

Die Autorin und VR-Coach Sonja Majewski

Sonja Majewski

  • Anwenderin der VR-Coach Naturexpositionen seit der ersten Stunde
  • aktuelle Teilnehmerin in der Fortbildung zum Dipl. VR Coach & Developer.
  • arbeitet in ihrer eigenen Praxis als psychologische Beraterin, Supervisorin und Entspannungstrainerin

Sonja Majewski finden Sie auch unter unseren VR-Coaches.

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