Abkühlung durch die Brille

Hitze, Hitze, Hitze. Sommerloch in den Medien? Das war einmal. Die Thermometer bringen zuverlässig Themennachschub – auch wenn sich die Artikel im Wesentlichen nur dadurch unterscheiden, an welchem Ort heute mit wie vielen Grad ein neuer Hitzerekord erreicht wurde.

Auch dieser Artikel würde wohl ohne Klimawandel nicht gelesen werden. Hier soll aber ein ganz anderer Aspekt in den Fokus rücken, der angesichts der verzweifelten Suche nach Abkühlung heiß diskutiert werden sollte.

Technologie als Lösung?

Die Abkühlung, auf die niemand mehr verzichten möchte, ist die Klimaanlage. In Unternehmen, in Autos, in Hotelzimmer und immer öfter auch in den eigenen vier Wänden ist sie nicht mehr wegzudenken.

Dass durch den enormen Energieverbrauch der Klimawandel zusätzlich angeheizt wird und wir dadurch in Zukunft noch mehr Klimaanlagen brauchen, erinnert an die „Loch auf, Loch zu“-Strategie von Schneeballsystemen. Nur dass es hier um das Gegenteil von Schnee geht.

Seit einigen Jahren gibt es eine Technologie, die tatsächlich eine Alternative für Klimaanlagen werden könnte – und (fast) keine Energie verbraucht.

Virtuelle Realitäten als Klimaanlagen im Kopf

Die Kombination Virtual Reality (VR) mit unserer Suggestibilität (Beeinflussbarkeit) ermöglicht uns selbst bei Rekordhitze eine subjektiv fühlbare Abkühlung. Wie das genau funktioniert, weiß der Wiener Hirnforscher Dr. Marcus Täuber: „Dahinter steckt der ideodynamische Effekt: Unsere Vorstellung wird von dazu passenden Sinneseindrücken und physiologischen Reaktionen begleitet. Winterlandschaften in einer VR-Brille können tatsächlich für mentale Erfrischung an einem Hitzetag sorgen“.

Gemeinsam mit dem Mentaltrainer Michael Altenhofer hat er das Startup VR Coach gegründet. Die derzeit gefragtesten Programme: Winterlandschaften. Nachdem man die etwas klobig aussehende VR-Brille aufgesetzt und mit dem Controller das Programm aktiviert hat, befindet man sich in einer verschneiten Landschaft zwischen den Bergen, am Ufer eines zugefrorenen Sees bei strahlend blauem Himmel.  Von Szene zu Szene bewegt man sich um den See, hört zwischendurch sogar das Knirschen im knöcheltiefen Schnee und wird von einem suggestiven Text zu mehr Ruhe und auch Abkühlung angeleitet. Im Gegensatz zu klassischen Vorstellungsübungen gelingt es hier mühelos, die Szenen auf sich wirken zu lassen. Gegen Ende wird man trotz 360-Grad-Umgebung aufgefordert, die Augen zu schließen und sich die Szene geistig einzuprägen. So kann dieses Programm als eine Art mentale Klimaanlage auch ohne VR-Brille immer wieder aktiviert werden.

Die Unternehmen freuen sich. Nicht nur über geringere Stromkosten, sondern auch über gesündere Mitarbeiter.

An mehreren Standorten in Österreich kann man übrigens die Programme kostenlos testen – und sich so eine Abkühlung holen.

Screenshot eines VR-Programmes in einer verschneiten Winterlandschaft

Screenshot eines Berg-Programmes in Virtual Reality

Hochauflösende VR-Brillen als Klimaanlagen

Dr. Marcus Täuber

Der Hirnforscher ist wissenschaftlicher Leiter der Programmentwicklung

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